Über uns ...
Wer hätte wohl am 2. Juni 1970 in der „Donnersbergschänke" daran gedacht, dass der TFC Schiffweiler im Jahr 2005 seinen 35. Geburtstag feierte. Von den damaligen Gründungsmit-gliedern ist heute noch Günter Müller und Edwin Kuhn im Verein.
Seit 1974 spielt der TFC in der Ligarunde des Saarländischen Tischfußballverbandes. Im ersten Jahr wurde gleich der 5. Platz in der so genannten Ostsaarstaffel erreicht. In den folgenden Jahren konnten Spieler angebaut werden, die noch heute zu den Stützen der aktiven Mannschaften zählen.
Die größten sportlichen Erfolge feierte man in den 80er-Jahren.
1981 wurde das saarländische Pokalfinal erreicht, das leider mit 7:17 gegen die Gut Stubb Neunkirchen verloren ging.
1982 schaffte die Mannschaft den Aufstieg in die Verbandsliga und erreichte den 4. Platz bei der Deutschen Meisterschaft. Noch heute ist diese Meisterschaft ein Thema, wenn sich die „Alten" treffen. Jedoch nicht wegen dem sportlichen Erfolg, sondern wegen den ganz besonderen Erlebnissen und Anekdoten, die immer noch sehr amüsant sind.
1982 wurde erstmals eine 2. Mannschaft gegründet. 1984 konnte der Verein seinen größten Triumph der damaligen Vereinsgeschichte feiern. Die Mannschaft steigt auf in die höchste Spielklasse, die Landesliga.
1986 konnte jedoch der Abstieg nicht mehr verhindert werden. Erfahrene, wichtige Spieler haben den TFC verlassen oder mit dem Spielen ganz aufgehört. Die Mannschaft wurde mit Spielern der Zweiten ergänzt. Leider war der damalige Kader in der 2. Mannschaft so dünn, dass 1986 wieder abgemeldet werden musste.
1988 erfolgte dann der Neustart mit einer 2. Mannschaft. Aus den Hobbyfuss-ballern vom Nelly-Club, den Ur-Pils-Killers, den Bücherwürmern und den Schweinemännern wurde ein neues Team geformt. Einige Jahre konnte sich die Mannschaft in der Verbandsliga halten. Nachdem jedoch wiederum einige Spitzenspieler den Verein wechselten, ging es abwärts bis in die Bezirksliga.
1997 wurde man Meister der Bezirksliga und spielt seitdem erfolgreich in der Verbandsliga.
Und nun der größte Erfolg in der Geschichte des TFC : 2001 wurde man Meister der Verbands-liga.
2002 spielten wir in der Landesliga ohne großen Erfolg und stiegen wieder ab. 2003 starteten wir in der Verbandsliga mit der Absicht nicht abzusteigen und wurden mit Vorsprung Meister ohne damit gerechnet zu haben.
Der TFC Schiffweiler ist außerdem verantwortlich dafür, dass in der Gemeinde sich zwei weitere Vereine gründeten. Nach „Meinungsverschiedenheiten“ innerhalb des Vereins haben Mitglieder den Austritt aus dem TFC erklärt und eigene Vereine ins Leben gerufen. So entstand letztendlich der RC Schiffweiler und der TFF Landsweiler. Und immer noch besteht ein gutes Verhältnis zu den alten Kameraden.
 Von Seiten des TFC war man bestrebt neue Mitglieder aufzunehmen, um weiterhin eine 2. Mannschaft melden zu können. Die Anstrengungen waren so erfolgreich, dass sogar eine 3. Mannschaft gemeldet werden musste.
Und nun 2004 kommt noch eine 4. Mannschaft hinzu. Die 1. Mannschaft spielet 2004 in der Landesliga, unsere 2. Mannschaft spielt in der Bezirksliga und die 3. und 4. Mannschaft spielt in der Kreisliga. Wer hätte dies am 2.Juni 1970 wohl gedacht? Jedoch sollte nicht nur an die sportlichen Ereignisse gedacht werden. Gerne erinnert man sich an die gemeinsamen Stunden, die miteinander verbracht wurden auf Vereinsfahrten, Dorffesten, Alt gegen Jung usw. wie auch in so manch einer langen Nacht nach den Spielen.
In der letzten Vorstandssitzung im November hat der Vorstand beschlossen ab der neuen Saison das Vereinslokal zu wechseln ! Nach einer fast 2 Jahrzehnte dauernden Zusammenarbeit mit Gabriele Zorn-Huber, zuletzt im Gasthaus „Zur Insel“, wollte der Vorstand ab dem neuen Jahr neue Wege gehen.
 In der Hoffnung neue Impulse setzen zu können und insbesondere jüngere Tischfussballbegeisterte ansprechen zu können, wechselt der TFC mit dem kommenden Spieljahr in die Gaststätte „Zum Schellemann“ zu Ingeborg Conrad in die Rathausstraße. Der TFC Schiffweiler bedankt sich bei Gabriele Zorn-Huber für die langjährige Zusammenarbeit und wünscht ihr für die Zukunft alles Gute. Die Zukunft wird zeigen, ob die Entscheidung im 36. Jahr der Vereinsgeschichte eine Trendwende herbeiführen kann.
 
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